[Neues] EEG im Bundestag

Ein kurzer Kommentar, zu der Debatte über das EEG-Ermächtigungsgesetz, im Bundestag, am Freitag, den 30. Oktober 2020 von 13:50 bis 14:30 Uhr, in der TV-Übertragung, durch den Sender „Phönix“.

Anwesenheit: ca. 50 Abgeordnete, Frau Merkel fehlt, auch auf der Ministerbank nur 3 Vertreter, es besteht also kein Interesse an einem so wichtigen Thema!

Präsidium: Herr Wolfgang Kubicki, ein Lichtblick in diesem Gespenster-Theater!

Es traten folgende Redner-innen auf:

1. Der „Windradminister Peter Altmaier“, CDU, berauscht sich an Fantasiezahlen über Ökostrom, regionaler Entwicklung, 10.000 Kilometer neue Stromtrassen (1/4 des Erdumfangs!) etc. Kein Wort über die Kosten und Folgen dieser Hysterie. Die Rüge durch den Bundesrechnungshof kümmert ihn auch nicht, ebenso wenig wie die „Maskenpflicht“ (Ermahnung durch den Präsidenten!). Typischer Vertreter der Merkel-Dynastie: Dem Volk immer schwerere Belastungen aufbürden, aber sich selber freihalten!

2. Herr Steffen Kotré, AFD, der Einzige, der sich traut, Altmaier zu widersprechen: „Herr Altmaier, Ihre Aussagen sind falsch“ und auch sonst Klartext redet und die richtigen Feststellungen über diesen „Schwindel“ trifft!

3. Herr Dr. Mathias Miersch, SPD, jung-dynamisches Auftreten: Riesenpotential, großer Wurf, der „einzige Schlüssel für die Zukunft“, den Erneuerbaren zum Durchbruch verhelfen, Zukunftspakt für Alle, usw., usw. Keine Zahlen, keine Fakten, keine Ahnung!

4. Frau Sandra Weeser, FDP, (Warum nicht Lindner?) kritisiert die Subventionierung, immer mehr Bürokratie, Ablasshandel sei der richtige Weg, Windquote für Süddeutschland (noch nie in Hof gewesen?), ansonsten überzeugte Energiewenderin: „Stellen Sie die Energiewende auf ein starkes
Fundament!“. Die Monsterfundamente für die Windräder, genügen ihr wohl nicht? Insgesamt zur Sache: Null – wie 3.

5. Herr Ralph Lenkert, die Linke, stellt ausschließlich Fragen, zu allem Möglichen, u. a. auch zum „Speicherausbau“, was zeigt, dass er „nix begriffen“ hat!

6. Frau Julia Verlinden, Grüne, beklagt natürlich das „Schneckentempo der Erfolgsgeschichte Erneuerbare“, lasst uns die Dächer vollmachen, hören Sie auf zu bremsen, usw., usw. Unerträglich, diese geistige Schlichtheit! Die ganze Welt lacht über sowas!

7. Herr Andreas Lenz, CSU, weiter so, Biomasse stärken, Geldverschwendung steigern, Wasserkraft fördern (Donauausbau?), Wasserstoff soll Erfolgsgeschichte werden, Abgaben- und Umlagenreform, statt Abschaffung! Redet wie gehabt, „im Westen nix Neues!“

8. Letzter Redner: Herr Johann Saathoff, SPD, (wieso 2x SPD?), noch so ein jung-dynamischer Missionar: „Von Deutschland gehen die Signale an die ganze Welt!“ („Völker, höret die Signale ….“ – das hatten wir doch schon mal und es hat schon damals nicht funktioniert!). Hat er nie etwas vom „Wallstreet Journal“ gehört? Beteiligung aller Bürger! (an was? – an der Geldverschwendung?) „Alles muss dringend verändert werden!“ „Kommunen beteiligen“ (Almosen verteilen, von unserem Geld!) Der absolute Tiefpunkt der Debatte, platter geht’s nicht mehr!

Keine Abstimmung, Gesetzentwurf soll weiter zur „interfraktionellen Weiterbearbeitung“. Was gibt’s bei einem solchen „Schwachsinn“ zu bearbeiten? „Ablehnen und sonst gar nix!“

AFD-Antrag auf: „Abschaffung EEG ab 2021“, der auch auf der Tagesordnung stand, wurde gar nicht erst diskutiert, ohne Begründung!

Gesamteindruck:

Erschreckend, mit welcher Sorglosigkeit, Gleichgültigkeit und Realitätsverlust, Naivität, Ignoranz und Inkompetenz hier plädiert und mit unserem Geld und Arbeitsplätzen umgegangen wird! (ausgenommen: AFD). Immer haarscharf am Thema vorbei, aber dafür unheimlich schlau! Keine Zahlen, keine Fakten, z.B. wie man Kohle- und Atomausstieg schaffen will, kein Wort zu den Betroffenen (Infraschall etc.), stattdessen, ausschließlich „ideologischer Quatsch“, wie weiland in der Volkskammer, soweit hat es Frau Merkel schon gebracht! Die Übertragungstechnik ist auch schlecht, es dauerte ewig, bis die Namen/Parteizugehörigkeit der Sprecher-innen angezeigt wurden, wenn überhaupt, dafür jede Menge „Infomüll“ (BER lässt grüßen!).

Tschüss, mir reicht’s, Ihr/Euer Energierealist, Walter Schorsch aus Hof in Horrorfranken, am 31. Oktober 2020.

[Neues] EEG-Ermächtigungsgesetz für die Windindustrie

Dieses Schreiben ging an alle Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises und deren Fraktion.

Sehr geehrte Damen und Herren,
als Bürger und Wähler Ihres Wahlkreises darf ich Sie, in Ihrer Funktion als Mitglied der gesetzgebenden Instanz, höflichst auf einen Vorgang aufmerksam machen, der in Ihren Kompetenzbereich fällt und in seinen Folgen für unser Land von gravierender Bedeutung ist.

Es handelt sich um die nächste von vielen Novellierungen des „Erneuerbare Energien Gesetzes“, kurz EEG genannt, die am 30. Oktober dieses Jahres durch das Parlament gepeitscht werden soll! Darin ist u. a. ein Passus enthalten, wonach die „Errichtung von Windkraftanlagen zum öffentlichen Interesse und einem Akt der nationalen Sicherheit“ erhoben werden soll! Damit soll erreicht werden, dass die juristischen Hürden so hoch gelegt werden, dass kein Einspruch gegen diese nutzlosen Landschafts- und Gesundheitszerstörer mehr möglich ist.

Dies stellt eine weitere eklatante Entrechtung der Bürger dar, auf dem Marsch in die „Merkel-Diktatur“ und in den „Ruin Deutschlands!“
Dieses Verfahren erinnert an das „Ermächtigungsgesetz von 1933“, nur die Farben haben gewechselt!

Außerdem findet hier eine völlige Verdrehung der Fakten und Tatsachen statt, denn unsere nationale Sicherheit ist nicht durch die Einsprüche gegen die Windräder bedroht, sondern durch die Windräder selber, die unsere Versorgungssicherheit aufs höchste gefährden und den Strompreis, ohne zwingende Notwendigkeit, in die Höhe treiben (höchster Strompreis in der EU!) mit katastrophalen Folgen für unser Land!

Zum Beispiel ist die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, seit der Einführung dieser schizophrenen Energiewende, ständig gesunken.

Für weitere detaillierte Informationen, darf ich Sie auch auf meine Homepage verweisen: www.der-energierealist.de und insbesondere auf die Beiträge:

  • Stromspeicherung
  • Mit dem Sturmtief in die Pleite!
  • Wie viele Windräder braucht das Land?

hinweisen, die bereits politische Wirkung erzielt haben. Bis dato sind über 20.000 Besucher in zwei Jahren zu verzeichnen!

Ich appelliere deshalb an Ihr Verantwortungsbewusstsein, alles in Ihrer Macht Stehende zu tun, um nicht nur diese Novellierung zu verhindern, sondern auch den ganzen „Popanz EEG“ abzuschaffen, wenn Sie Ihr Volk und Land wirklich vor verheerendem Schaden bewahren wollen, wie Sie es geschworen haben.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende!

Diese Branche hat jetzt 20 Jahre (!) Zeit gehabt sich auf dem „freien Markt“ zu bewähren, wie es in unserem Wirtschaftssystem üblich ist und ist kläglich gescheitert, was vorhersehbar war. Im Gesamtergebnis hat dieser Schwindel ausschließlich Zerstörungen und Negativergebnisse (siehe „Negativpreise“) gebracht. Auch die Begründung der „CO2 Verhütung“ hat sich als falsch erwiesen!

Im Vertrauen auf Ihr Verständnis, verbleibe ich,
mit energie- und wirtschaftsrealistischen Grüßen
und für weitere Informationen gerne zu Ihrer Verfügung stehend,
Ihr Walter Schorsch, aus Hof, in Horrorfranken!

Aufruf „ 10 H – für Alle ! “

Es ist nicht zu fassen: Ausgerechnet mitten in dieser „existenz- und lebensbedrohenden Corona-Krise“, beschließt die Regierungskoalition, auf Druck der Windrad- und Solarlobby, ein absurdes Förderpaket für diese unnützen Branchen, als ob es nichts Wichtigeres zu tun gäbe!

Unter Anderem ist darin vorgesehen, die Bestechungsprogramme, jetzt auch direkt auf die Kommunen auszuüben, indem man ihnen Geld anbietet, um sie für niedrige Sicherheitsabstände zwischen den nutzlosen Windrädern und den Wohnbereichen der Menschen, gefügig zu machen.

Dass es sich bei diesem Judaslohn um unser eigenes Geld handelt, das uns durch das EEG und andere Schwindelgesetze über den Strompreis (höchster Strompreis der Welt!) gestohlen wird, ist typisch für den Politikstil dieser Regierung, nach Feudalherrenart!

Bei wem dürfen wir uns denn für diese großzügige Gemeinheit bedanken?

Bei Herrn Altmaier oder Frau Merkel höchstpersönlich?

Vielleicht auch noch bei Frau Esken, die diese Einigung erzielt hat?

Es ist ja ungeheuer schwierig, sich auf solche Niederträchtigkeiten zu einigen, da ein weiterer Vorteil für die Initiatoren darin besteht, dass damit gleichzeitig und ohne Mehraufwand ein weiterer ideologischer Keil in unsere Gesellschaft getrieben wird, um die Menschen, zugunsten dieser skrupellosen Geschäftemacher, gegeneinander auszuspielen!

Alles Schlechte birgt jedoch auch etwas Gutes, man muss es nur erkennen können!

Zur Durchsetzung dieses perfiden Plans muss nämlich eine sogenannte „Länderöffnungsklausel“ im Bundesbaugesetz eingeführt werden, die es den Ländern/Kommunen erlaubt, die Abstände zwischen den Windradmonstern und der nächstgelegenen Wohnung selbst zu bestimmen. Dabei ist zwar eine Höchstgrenze von 1000 Metern vorgesehen, aber dieser Abstand ist sowieso indiskutabel, wie inzwischen jeder Mensch weiß.

Es wird deshalb vorgeschlagen, die Gelegenheit zu nutzen und einen Abstand von

„10H = 10x die Höhe des Windrads“,

wie er im „Freistaat Bayern“ bereits errungen wurde, zu fordern!

Dieser Erfolg ist keineswegs vom bayerischen Himmel gefallen, oder einer Marotte des damaligen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, zu verdanken, wie immer kolportiert wird. Fakt ist vielmehr, dass es am Anfang dieser Hysterie, als die Windräder 70 Meter hoch waren, noch einige Mitmenschen mit gesundem Menschenverstand gab, die festlegten: 10-facher Abstand, also „700 Meter“ müssten es schon sein! Dieser Abstand von 700 Metern wurde dann festgeschrieben und die eigentliche Formel, obwohl der „Größenwahn“ immer höhere Ausmaße annahm, einfach in Vergessenheit gebracht. Es handelt sich also nur um die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustands, für den sich unser Ministerpräsident Horst Seehofer in dankenswertertester Weise eingesetzt hat und gegen den es unter vernünftigen Menschen, keine Einwände geben dürfte!

Es wird allerdings einen harten Kampf geben, wie wir ihn in Bayern auch geführt haben und noch führen und dabei wird sich zeigen, wer wirklich zu kämpfen bereit und in der Lage ist.

Zuerst müssen die regionalen und lokalen Politiker aller Couleur überzeugt werden und zwar im „persönlichen Gespräch“ und nicht durch Briefe und Petitionen, die erfahrungsgemäß im Papierkorb landen.

Darüber ist Buch zu führen und diese sind in der Homepage jeder BI/jedes Landesverbandes, fortlaufend zu veröffentlichen, wie wir es bereits praktiziert haben, damit von dieser Seite schon mal Druck aufgebaut wird.

Parallel dazu muss die Öffentlichkeit aufgeklärt werden, durch Demonstrationen, Aufklärungsveranstaltungen (mit rechtzeitiger breitester Vorankündigung in den Medien), Leserbriefen, Flyern, (kurz und bündig: Klartext, kein Geschwafel!) usw.

Ziel muss es sein, Gemeinderats-/Kreisrats-/Bezirksrats- Länderparlamentsbeschlüsse „für 10H“ zu erreichen, bevor noch irgendwelche Bauanträge und sonstige Planungen stattfinden, denn dann ist es erfahrungsgemäß schon zu spät!

Der Schwerpunkt der Argumentation muss bei der „Wahrung der Menschenrechte (Gesundheit) und Menschenwürde (kalte Enteignung)“ liegen.

Hierzu ist die Unterstützung aller Fachgremien (DSGS, Vernunftkraft, Eike, alle echten Natur- und Heimatschützer, die „Auserkorenen vom Windradgipfel“ 05. Sept. 2020 in Berlin, usw.) gefordert!

Die Windradlobby wird ihre alte Masche abziehen und „Volksentscheidungen“ initiieren.

Abgesehen davon, dass es hier um „den Verkauf der Heimat“ geht, und „die Heimat kann man nicht verkaufen“, denn sie gehört uns allen und den kommenden Generationen, muss man aufpassen, dass man auch hier schnell handelt und die Formulierungen bestimmen kann, sonst lautet die Fragestellung: „Wollen Sie, dass die Welt untergeht, wenn keine Windräder gebaut werden?“ und dann kann man sich vorstellen, was dabei herauskommt. Die Fragestellung muss also lauten: „Ja zu 10H und sonst gar nix!“ . (Verwaltungsrechtler, möglichst lokale/regionale zuziehen!).

Um den Menschen das schlechte Gewissen zu nehmen, das ihnen von der Windradlobby über die Medien, die Grünen usw. eingetrichtert wird, als „Umweltsau“ und „Klimaleugner“ zu gelten, sollte auch ein fundierter Beitrag über den technischen und wirtschaftlichen Irrsinn dieser Programme, die den Strompreis ins Unendliche treiben, nicht fehlen (aufpassen, es kommen Fangfragen!)

Also: sofort und „als Erstes“ einen „Bürgerentscheid“ einleiten, sonst kommt ein „Ratsentscheid“ und dann werden die Windräder sowieso weit entfernt vom Kernbereich der profitierenden Gemeinde, auf die Grenze zum Nachbarn gesetzt, damit diese den „Windmüll“ abbekommen und man selber davor verschont bleibt. Das ist nämlich die „Energiegutmenschenmoral“ auch „Nimbyismus“ genannt.

Als überzeugendstes Argument, empfiehlt sich immer noch die Einladung an alle Energiewendefanatiker, zu einem Besuch bei den Opfern dieser Hysterie, was zum Pflichtprogramm jedes Politikers gehören sollte.

Wer einmal erlebt hat, unter welchem unerträglichen Martyrium diese Menschen leiden, ohne dass sich irgendjemand um sie kümmert, oder ihnen hilft, wird verstehen, dass es allerhöchste Zeit ist, diese „Diskriminierung“ abzustellen und deshalb:

10 H für Alle, ohne Wenn und Aber !

Als ersten praktischen Schritt, wird vorgeschlagen, Entwürfe für einen Flyer einzusenden, von denen dann der erfolgversprechendste für den einheitlichen Gebrauch produziert wird (je kürzer und prägnanter, umso besser!)

Das „Logo“ (siehe oben) ist bereits verfügbar und kann als „Sticker, Autoaufkleber und Demofolie“ bezogen werden.

„Glück auf!“

Ing. Walter Schorsch, der Energierealist, aus Hof in „Horrorfranken“. Im Juli 2020.